Lernhilfe

Alle wichtigen Vokabeln für den Einbürgerungstest

Von Jasmin Kahriman · April 2026

Viele Fragen im Einbürgerungstest enthalten schwierige deutsche Wörter, die man im Alltag selten benutzt. Begriffe wie „Gewaltenteilung", „Föderalismus" oder „Volkssouveränität" sind selbst für Muttersprachler nicht immer klar. In diesem Glossar findest du alle wichtigen Vokabeln aus dem offiziellen BAMF-Fragenkatalog; einfach erklärt auf B1-Niveau. So verstehst du nicht nur die Antwort, sondern auch die Frage.

1. Politik und Demokratie

Diese Begriffe tauchen in den Fragen zu Grundrechten, Staatsaufbau, Wahlen und Sozialversicherung auf. Sie bilden den größten Teil des Tests.

Meinungsfreiheit
Das Recht, seine eigene Meinung frei zu sagen; zum Beispiel in Gesprächen, im Internet oder in Zeitungen. In Deutschland ist die Meinungsfreiheit ein Grundrecht. → Frage 1 üben
Religionsfreiheit
Das Recht, an jeden Gott zu glauben oder auch an keinen. Man darf seine Religion frei wählen und ausüben. → Frage 7 üben
Grundgesetz
Die Verfassung Deutschlands; das wichtigste Gesetz des Landes. Es regelt die Grundrechte der Menschen und den Aufbau des Staates. → Frage 6 üben
Grundrechte
Die wichtigsten Rechte jedes Menschen in Deutschland, die im Grundgesetz stehen. Zum Beispiel: Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit und Gleichheit vor dem Gesetz. → Frage 4 üben
Menschenwürde
Der Grundsatz, dass jeder Mensch wertvoll ist und respektiert werden muss. Steht in Artikel 1 des Grundgesetzes: „Die Würde des Menschen ist unantastbar." → Frage 18 üben
Rechtsstaat
Ein Staat, in dem sich alle an die Gesetze halten müssen; auch die Regierung und die Polizei. Niemand steht über dem Gesetz. → Frage 3 üben
Verfassung
Das oberste Gesetz eines Landes. In Deutschland heißt die Verfassung „Grundgesetz". Sie bestimmt die Regeln für den Staat und die Rechte der Bürger. → Frage 11 üben
Verfassungswidrig
Etwas, das gegen die Verfassung (das Grundgesetz) verstößt. Eine Partei, die eine Diktatur errichten will, ist zum Beispiel verfassungswidrig. → Frage 20 üben
Demokratie
Eine Staatsform, in der das Volk die Macht hat. Die Bürger wählen ihre Vertreter in freien Wahlen. Es gibt mehrere Parteien und Meinungsfreiheit. → Frage 30 üben
Republik
Eine Staatsform ohne König oder Kaiser. Das Staatsoberhaupt wird gewählt; in Deutschland ist das der Bundespräsident. → Frage 22 üben
Diktatur
Eine Staatsform, in der eine Person oder eine Gruppe alle Macht hat. Es gibt keine freien Wahlen und keine Meinungsfreiheit. → Frage 20 üben
Monarchie
Eine Staatsform, in der ein König oder eine Königin regiert. Deutschland ist keine Monarchie, sondern eine Republik. → Frage 34 üben
Gewaltenteilung
Die Aufteilung der Staatsgewalt in drei Bereiche: Gesetzgebung (Legislative), Regierung (Exekutive) und Gerichte (Judikative). Keine Gewalt soll zu viel Macht haben. → Frage 32 üben
Legislative
Die gesetzgebende Gewalt. Das sind die Parlamente (Bundestag und Bundesrat), die neue Gesetze beschließen. → Frage 60 üben
Exekutive
Die ausführende Gewalt. Das ist die Regierung mit ihren Behörden, der Polizei und den Ministerien. Sie führt die Gesetze aus. → Frage 54 üben
Judikative
Die rechtsprechende Gewalt. Das sind die Gerichte und Richter, die über Recht und Unrecht entscheiden. → Frage 141 üben
Bundestag
Das Parlament von ganz Deutschland. Die Abgeordneten werden vom Volk gewählt und beschließen die Gesetze. → Frage 74 üben
Bundesrat
Die Vertretung der 16 Bundesländer auf Bundesebene. Der Bundesrat wirkt bei der Gesetzgebung mit. → Frage 85 üben
Bundespräsident
Das Staatsoberhaupt von Deutschland. Er repräsentiert das Land, ernennt den Bundeskanzler und unterschreibt Gesetze. → Frage 75 üben
Bundeskanzler
Der Regierungschef von Deutschland. Er leitet die Bundesregierung und bestimmt die politische Richtung. → Frage 72 üben
Bundesversammlung
Ein besonderes Gremium, das nur zusammenkommt, um den Bundespräsidenten zu wählen. Es besteht aus Bundestagsabgeordneten und Vertretern der Länder. → Frage 86 üben
Bundesverfassungsgericht
Das höchste Gericht in Deutschland für Fragen zum Grundgesetz. Es prüft, ob Gesetze mit der Verfassung vereinbar sind. → Frage 80 üben
Koalition
Die Zusammenarbeit von zwei oder mehr Parteien, um gemeinsam eine Regierung zu bilden. Zum Beispiel die „Ampelkoalition" aus SPD, FDP und Grünen. → Frage 31 üben
Opposition
Alle Abgeordneten im Parlament, die nicht zur Regierung gehören. Die Opposition kontrolliert die Regierung und bietet Alternativen. → Frage 13 üben
Fraktion
Eine Gruppe von Abgeordneten derselben Partei im Parlament. Die stärkste Fraktion stellt oft den Bundestagspräsidenten. → Frage 89 üben
Abgeordneter
Ein vom Volk gewählter Vertreter im Parlament. Abgeordnete diskutieren und beschließen Gesetze. → Frage 28 üben
Legislaturperiode
Die Zeit, für die ein Parlament gewählt wird. Der Deutsche Bundestag wird für 4 Jahre gewählt. → Frage 109 üben
Föderalismus / Bundesstaat
Ein System, in dem die Macht zwischen dem Bund (Zentralstaat) und den Bundesländern aufgeteilt ist. Jedes Bundesland hat eine eigene Regierung. → Frage 26 üben
Sozialstaat
Ein Staat, der seine Bürger sozial absichert; zum Beispiel durch Krankenversicherung, Arbeitslosengeld und Rente. Deutschland ist ein Sozialstaat. → Frage 34 üben
Volkssouveränität
Der Grundsatz, dass alle Staatsgewalt vom Volk ausgeht. Das Volk bestimmt durch Wahlen, wer regiert. → Frage 52 üben
Wahlrecht
Das Recht, an Wahlen teilzunehmen. „Aktives Wahlrecht" bedeutet wählen dürfen; „passives Wahlrecht" bedeutet gewählt werden können. → Frage 114 üben
Zweitstimme
Bei der Bundestagswahl die Stimme für eine Partei. Je mehr Zweitstimmen eine Partei bekommt, desto mehr Sitze hat sie im Parlament. → Frage 93 üben
Verhältniswahlrecht
Ein Wahlsystem, bei dem die Sitze im Parlament proportional zu den Stimmen verteilt werden. Deutschland hat ein Mischsystem aus Mehrheits- und Verhältniswahlrecht. → Frage 119 üben
5-Prozent-Hürde
Eine Partei muss mindestens 5 % der Stimmen bekommen, um in den Bundestag einzuziehen. Das verhindert, dass zu viele kleine Parteien die Regierungsbildung erschweren. → Frage 120 üben
Pressefreiheit
Das Recht der Medien (Zeitungen, Fernsehen, Internet), frei zu berichten. Der Staat darf die Presse nicht kontrollieren oder zensieren. → Frage 12 üben
Pressezensur
Wenn der Staat kontrolliert, was in Zeitungen und Medien veröffentlicht wird. In einer Demokratie ist Pressezensur verboten. → Frage 30 üben
Versammlungsfreiheit
Das Recht, sich friedlich und ohne Waffen zu versammeln; zum Beispiel für Demonstrationen. Man muss sie vorher bei der Polizei anmelden. → Frage 148 üben
Freizügigkeit
Das Recht, sich seinen Wohnort in Deutschland frei auszusuchen. Man darf überall hinziehen, wo man möchte. → Frage 19 üben
Petition
Eine schriftliche Bitte oder Beschwerde an das Parlament oder eine Behörde. Jeder Mensch in Deutschland hat das Recht, eine Petition einzureichen. → Frage 17 üben
Sozialversicherung
Ein System, das Arbeitnehmer absichert. Es umfasst: Krankenversicherung, Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung, Unfallversicherung und Pflegeversicherung. → Frage 35 üben
Pflegeversicherung
Eine Versicherung, die hilft, wenn man im Alter oder bei Krankheit Pflege braucht. Sie gehört zur Sozialversicherung. → Frage 45 üben
Soziale Marktwirtschaft
Das Wirtschaftssystem in Deutschland. Die Wirtschaft funktioniert nach Angebot und Nachfrage, aber der Staat sorgt für sozialen Ausgleich. → Frage 50 üben
Ehrenamt
Freiwillige Arbeit ohne Bezahlung; zum Beispiel in Vereinen, bei der Feuerwehr oder als Wahlhelfer. → Frage 130 üben
Gewerkschaft
Eine Organisation, die die Interessen der Arbeitnehmer vertritt. Gewerkschaften verhandeln zum Beispiel über Löhne und Arbeitsbedingungen. → Frage 101 üben
Schöffe / Schöffin
Ein ehrenamtlicher Richter. Schöffen sind normale Bürger, die zusammen mit dem Berufsrichter über Schuld und Strafe entscheiden. → Frage 138 üben
Ministerpräsident
Der Regierungschef eines Bundeslandes. Jedes Bundesland hat einen eigenen Ministerpräsidenten. → Frage 37 üben
Verfassungsorgane
Die wichtigsten staatlichen Einrichtungen laut Grundgesetz: Bundestag, Bundesrat, Bundesregierung, Bundespräsident und Bundesverfassungsgericht. → Frage 48 üben
Antisemitismus
Hass und Vorurteile gegen Juden. Antisemitisches Verhalten ist zum Beispiel: den Holocaust leugnen oder jüdische Symbole zerstören. → Frage 143 üben
Holocaust
Der systematische Mord an etwa 6 Millionen Juden durch die Nationalsozialisten. Wer den Holocaust in Deutschland leugnet, macht sich strafbar. → Frage 96 üben
Synagoge
Ein jüdisches Gebetshaus; der Ort, an dem Juden ihren Gottesdienst feiern. → Frage 181 üben

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2. Geschichte und Verantwortung

Diese Begriffe kommen in den Fragen zur deutschen Geschichte vor; von der NS-Zeit bis zur Wiedervereinigung und zur Europäischen Union.

Nationalsozialismus (NS)
Die politische Ideologie von Adolf Hitler und der NSDAP. Die Nationalsozialisten regierten Deutschland von 1933 bis 1945 als Diktatur. → Frage 152 üben
Drittes Reich
Der Name für den deutschen Staat unter der Herrschaft der Nationalsozialisten von 1933 bis 1945. → Frage 155 üben
Machtergreifung
Die Übernahme der Macht durch Hitler und die NSDAP im Jahr 1933. Hitler wurde Reichskanzler und errichtete eine Diktatur. → Frage 156 üben
Gleichschaltung
Die Kontrolle aller Bereiche des Lebens durch die Nationalsozialisten; Presse, Vereine, Parteien und Kultur wurden dem NS-Staat untergeordnet. → Frage 159 üben
Konzentrationslager
Lager, in denen die Nationalsozialisten Menschen gefangen hielten, zur Zwangsarbeit zwangen und ermordeten; vor allem Juden, aber auch andere Gruppen. → Frage 159 üben
Reichspogromnacht
Die Nacht vom 9. auf den 10. November 1938, in der Synagogen und jüdische Geschäfte in ganz Deutschland zerstört wurden. → Frage 164 üben
Stolpersteine
Kleine Gedenksteine im Boden vor Häusern, in denen Opfer des Nationalsozialismus gelebt haben. Sie erinnern an die ermordeten Menschen. → Frage 205 üben
Kapitulation
Die Aufgabe im Krieg. Am 8. Mai 1945 unterschrieb Deutschland die bedingungslose Kapitulation; der Zweite Weltkrieg in Europa war damit zu Ende. → Frage 178 üben
Besatzungszone
Nach 1945 wurde Deutschland in vier Zonen aufgeteilt. Jede Zone wurde von einer Siegermacht kontrolliert: USA, Großbritannien, Frankreich und Sowjetunion. → Frage 167 üben
Berliner Luftbrücke
1948/49 versorgten die Westmächte West-Berlin mit Flugzeugen, weil die Sowjetunion alle Landwege blockiert hatte. → Frage 177 üben
Kalter Krieg
Der politische Konflikt zwischen dem Westen (USA, NATO) und dem Osten (Sowjetunion, Warschauer Pakt) nach 1945; ohne direkten Krieg, aber mit großer Spannung. → Frage 226 üben
Eiserner Vorhang
Die Grenze zwischen den kommunistischen Staaten im Osten und den demokratischen Staaten im Westen Europas während des Kalten Krieges. → Frage 184 üben
DDR (Deutsche Demokratische Republik)
Der deutsche Staat im Osten von 1949 bis 1990. Die DDR war eine Diktatur unter dem Einfluss der Sowjetunion. → Frage 189 üben
BRD (Bundesrepublik Deutschland)
Der demokratische deutsche Staat im Westen, gegründet 1949. Nach der Wiedervereinigung 1990 ist die BRD der gesamtdeutsche Staat. → Frage 210 üben
Stasi
Die Geheimpolizei der DDR (Ministerium für Staatssicherheit). Sie überwachte die Bevölkerung und unterdrückte politische Gegner. → Frage 198 üben
Planwirtschaft
Ein Wirtschaftssystem, in dem der Staat bestimmt, was produziert wird und zu welchem Preis. Die DDR hatte eine Planwirtschaft. → Frage 202 üben
Volksaufstand
Am 17. Juni 1953 gab es in der DDR landesweite Streiks und Demonstrationen gegen die Regierung. Der Aufstand wurde von sowjetischen Panzern niedergeschlagen. → Frage 208 üben
Montagsdemonstrationen
Friedliche Demonstrationen in der DDR im Herbst 1989, bei denen die Menschen freie Wahlen und Reisefreiheit forderten. Sie trugen zum Fall der Mauer bei. → Frage 166 üben
Berliner Mauer
Die Mauer, die von 1961 bis 1989 West-Berlin von Ost-Berlin und der DDR trennte. Sie wurde von der DDR gebaut, um die Flucht der Bürger zu verhindern. → Frage 151 üben
Mauerfall
Am 9. November 1989 wurde die Berliner Mauer geöffnet. Die Menschen konnten wieder frei zwischen Ost und West reisen. → Frage 190 üben
Wiedervereinigung
Am 3. Oktober 1990 traten die ostdeutschen Länder der Bundesrepublik bei. Deutschland wurde wieder ein Staat. Dieser Tag ist heute der „Tag der Deutschen Einheit". → Frage 193 üben
Die Wende
Der friedliche Übergang von der Diktatur in der DDR zur Demokratie in den Jahren 1989/1990. → Frage 195 üben
Warschauer Pakt
Das Militärbündnis der kommunistischen Staaten unter Führung der Sowjetunion. Die DDR war Mitglied. → Frage 201 üben
Wirtschaftswunder
Der schnelle wirtschaftliche Aufschwung in der Bundesrepublik in den 1950er-Jahren nach dem Krieg. → Frage 182 üben
Schengener Abkommen
Ein Abkommen, das es ermöglicht, ohne Passkontrolle zwischen vielen europäischen Ländern zu reisen. → Frage 219 üben
Europäische Integration
Der Prozess, in dem europäische Staaten immer enger zusammenarbeiten; wirtschaftlich, politisch und kulturell. Das Ergebnis ist die Europäische Union. → Frage 228 üben
Römische Verträge
Die Verträge von 1957, mit denen die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) gegründet wurde; ein wichtiger Schritt zur heutigen EU. → Frage 234 üben

3. Gesellschaft und Alltag

Diese Begriffe kommen in Fragen zu Rechten und Pflichten im Alltag, zur Familie, Bildung, Arbeit und Religion vor.

Schulpflicht
Die Pflicht, dass alle Kinder in Deutschland ab 6 Jahren zur Schule gehen müssen. Die Eltern können das nicht frei entscheiden. → Frage 95 üben
Erziehungsrecht
Das Recht der Eltern, ihre Kinder zu erziehen. In Deutschland ist die Erziehung vor allem Aufgabe der Eltern; nicht des Staates. → Frage 249 üben
Mutterschutz
Gesetzlicher Schutz für schwangere Frauen am Arbeitsplatz. Während der Schwangerschaft darf einer Frau nicht gekündigt werden. → Frage 104 üben
Elterngeld / Elternzeit
Finanzielle Hilfe vom Staat für Eltern nach der Geburt eines Kindes. Während der Elternzeit kann man zu Hause bleiben und das Kind betreuen. → Frage 241 üben
Volljährig
Ab 18 Jahren ist man in Deutschland erwachsen. Man darf dann zum Beispiel wählen, einen Vertrag unterschreiben oder alleine wohnen. → Frage 246 üben
Strafmündig
Ab 14 Jahren kann man in Deutschland für eine Straftat bestraft werden. Davor ist man nicht strafmündig. → Frage 262 üben
Gleichberechtigung
Der Grundsatz, dass alle Menschen die gleichen Rechte haben; unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Religion oder Behinderung. → Frage 150 üben
Diskriminierung
Die ungerechte Behandlung von Menschen wegen ihrer Hautfarbe, Religion, Herkunft, ihres Geschlechts oder einer Behinderung. Diskriminierung ist in Deutschland verboten. → Frage 280 üben
Betriebsrat
Eine gewählte Vertretung der Arbeitnehmer in einem Betrieb. Der Betriebsrat hilft bei Problemen am Arbeitsplatz und vertritt die Interessen der Mitarbeiter. → Frage 285 üben
Kündigungsfrist
Die Zeit, die man einhalten muss, bevor man seinen Arbeitsplatz verlässt oder gekündigt wird. Sie steht im Arbeitsvertrag. → Frage 286 üben
Arbeitsgericht
Ein Gericht, das für Streitigkeiten zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern zuständig ist; zum Beispiel bei einer ungerechten Kündigung. → Frage 134 üben
Gaststättenkonzession
Eine behördliche Erlaubnis, die man braucht, um ein Restaurant oder eine Gaststätte in Deutschland zu eröffnen. → Frage 256 üben
Abitur
Der höchste Schulabschluss in Deutschland. Man braucht das Abitur, um an einer Universität studieren zu können. → Frage 244 üben
Briefgeheimnis
Das Recht, dass niemand fremde Briefe öffnen darf. Nur der Empfänger darf seinen Brief lesen. → Frage 273 üben
Einspruch / Widerspruch
Eine formelle Beschwerde gegen einen Bescheid einer Behörde; zum Beispiel gegen einen falschen Steuerbescheid oder eine falsche Rechnung. → Frage 279 üben
Kirchensteuer
Eine Steuer, die Mitglieder bestimmter Religionsgemeinschaften in Deutschland zahlen. Sie wird zusammen mit der Einkommensteuer eingezogen. → Frage 290 üben
Adventszeit
Die vier Wochen vor Weihnachten. In dieser Zeit stellen viele Menschen einen Adventskranz auf und öffnen einen Adventskalender. → Frage 295 üben
Rosenmontag / Karneval
Ein Fest im Februar oder März, bei dem die Menschen bunte Kostüme und Masken tragen. Besonders bekannt in Köln, Mainz und Düsseldorf. → Frage 263 üben
Gastarbeiter
Ausländische Arbeitnehmer, die in den 1950er- und 1960er-Jahren nach Deutschland kamen, um beim Wiederaufbau zu helfen. Die ersten kamen aus Italien. → Frage 298 üben
Volkshochschule (VHS)
Eine Einrichtung für die Weiterbildung von Erwachsenen. Man kann dort zum Beispiel Sprachen lernen oder das Abitur nachholen. → Frage 269 üben
Jugendamt
Eine Behörde, die Kindern und Familien hilft. Das Jugendamt kann zum Beispiel ein Kind aus einer Familie nehmen, wenn es misshandelt wird. → Frage 258 üben

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